Zum Inhalt springen
PC-BegriffeLexikon der Computersprache

Netzwerk & Internetaktuell

Router

Grammatik
der Router · Plural: die Router · Aussprache: [ˈruːtɐ] oder [ˈraʊ̯tɐ]
Register
PQR
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Gerät, das Netzwerke miteinander verbindet und Datenpakete auf den richtigen Weg schickt; zu Hause die Schaltzentrale zwischen Heimnetz und Internet.

Ein DSL-Router mit eingebautem WLAN-Zugangspunkt und Firewall, typisch für die 2000er-Jahre.
Ein DSL-Router mit eingebautem WLAN-Zugangspunkt und Firewall, typisch für die 2000er-Jahre.Foto: Slick · CC0 · Wikimedia Commons

Der Name kommt von route, Weg. Ein Router liest die Zieladresse jedes Datenpakets und entscheidet, wohin es weitergeht. Im Internet geben Tausende Router Pakete wie Staffelstäbe weiter.

Der Heimrouter kann vieles auf einmal

Das Kästchen im Flur ist eigentlich ein Kombigerät:

  • Modem: wandelt die Signale der DSL-, Kabel- oder Glasfaserleitung um. Das Wort setzt sich aus Modulator und Demodulator zusammen.
  • Router: verbindet das Heimnetz mit dem Internet.
  • Switch: verteilt die Verbindung an mehrere LAN-Buchsen.
  • WLAN-Zugangspunkt: funkt das Netz durch die Wohnung.
  • DHCP-Server und Firewall.

NAT

Weil der Haushalt nur eine öffentliche IPv4-Adresse hat, übersetzt der Router die privaten Adressen aller Geräte auf diese eine. Das heißt NAT (Network Address Translation). Nebeneffekt: Geräte im Heimnetz sind von außen nicht direkt ansprechbar – außer man richtet eine Portfreigabe ein.

Siehe auch