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Computervirus

Grammatik
das Virus, umgangssprachlich auch der Virus · Plural: die Viren
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ABC
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Schadprogramm, das sich an andere Dateien oder Programme anhängt und sich beim Ausführen weiterverbreitet; oft als Oberbegriff für jede Schadsoftware verwendet.

Fachleute sprechen lieber allgemein von Schadsoftware (engl. malware), denn Viren im engeren Sinn sind nur eine Art davon. Sie brauchen ein Wirtsprogramm, ähnlich wie biologische Viren eine Wirtszelle. Als erstes Virus für IBM-kompatible PCs gilt „Brain“ von 1986.

Die Verwandtschaft

  • Wurm: verbreitet sich selbstständig über Netzwerke, ohne dass jemand eine Datei öffnet.
  • Trojaner: tarnt sich als nützliches Programm und öffnet heimlich eine Hintertür.
  • Spyware: spioniert Eingaben, Passwörter oder Surfverhalten aus.
  • Ransomware: verschlüsselt Dateien und fordert Lösegeld für den Schlüssel.

Schutz

Ein Virenscanner gehört dazu; unter Windows ist mit dem Microsoft Defender bereits einer eingebaut. Mindestens genauso wichtig sind aktuelle Software (Updates), Vorsicht bei Anhängen und Links (Phishing) und ein Backup, das nicht ständig mit dem Rechner verbunden ist.

Zum Weiterlesen: BSI: Schadprogramme

Siehe auch