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Spaghetti-Code

Grammatik
der Spaghetti-Code
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STU
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Abwertend für unübersichtlichen Programmcode, dessen Ablauf sich wie ein Teller Spaghetti verknotet und kaum nachvollziehbar ist.

Der Begriff stammt aus der Zeit, als Programme mit vielen GOTO-Sprüngen geschrieben wurden: Springe zu Zeile 340, von dort zurück zu 120, dann weiter zu 910. Der Informatiker Edsger W. Dijkstra kritisierte das 1968 in einem berühmten Aufsatz, der unter dem Titel „Go To Statement Considered Harmful“ erschien. Er gab den Anstoß zur strukturierten Programmierung mit klaren Schleifen und Funktionen.

Heute

Spaghetti-Code entsteht auch ohne GOTO: durch Zeitdruck, viele wechselnde Entwickler und immer neue Sonderfälle. Das Gegenmittel heißt Refactoring – der Code wird umgebaut, ohne sein Verhalten zu ändern, bis er wieder verständlich ist.

Die kulinarische Verwandtschaft ist groß: Lasagne-Code hat zu viele Schichten, Ravioli-Code zerfällt in so viele Kleinstteile, dass niemand mehr den Überblick hat.

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