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PC-BegriffeLexikon der Computersprache

Speicher & LaufwerkeKlassiker

Auslagerungsdatei

Grammatik
die Auslagerungsdatei · engl. page file, swap
Register
ABC
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Datei auf dem Laufwerk, in die das Betriebssystem Teile des Arbeitsspeichers auslagert, wenn dieser voll wird.

Reicht der Arbeitsspeicher nicht aus, schiebt das Betriebssystem gerade nicht benötigte Daten auf die SSD oder Festplatte. Werden sie wieder gebraucht, holt es sie zurück. So stürzt kein Programm ab, nur weil der RAM voll ist – das System wird allerdings langsamer.

Namen je nach System

Unter Windows heißt die Datei pagefile.sys und liegt versteckt auf Laufwerk C:. Linux nutzt eine Swap-Partition oder Swap-Datei, macOS legt Auslagerungsdateien automatisch an.

Abschalten?

Lieber nicht. Manche Programme erwarten eine Auslagerungsdatei, und ohne sie drohen Abstürze bei Speicherknappheit. Rattert eine Festplatte ständig oder wird der Rechner beim Wechseln zwischen Programmen zäh, ist mehr Arbeitsspeicher die richtige Lösung.

Siehe auch