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Speicher & LaufwerkeKlassiker

Festplatte

Grammatik
die Festplatte · Plural: die Festplatten · engl. hard disk drive (HDD)
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Aktualisiert
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Kurz gesagt: Magnetischer Massenspeicher mit rotierenden Scheiben und Schreib-Lese-Köpfen; günstig pro Terabyte, aber langsamer als eine SSD.

Eine 3,5-Zoll-Festplatte aus den späten 1990er-Jahren mit 4,3 GB Kapazität.
Eine 3,5-Zoll-Festplatte aus den späten 1990er-Jahren mit 4,3 GB Kapazität.Foto: Navaneethpp · CC0 · Wikimedia Commons

In einer Festplatte drehen sich eine oder mehrere beschichtete Scheiben mit 5.400 bis 7.200 Umdrehungen pro Minute. Ein Schreib-Lese-Kopf schwebt wenige Nanometer über der Oberfläche und magnetisiert winzige Bereiche. Die „feste“ Platte heißt so im Gegensatz zur wechselbaren Diskette.

Warum sie langsamer ist als eine SSD

Bevor die Festplatte Daten liest, muss der Kopf an die richtige Stelle fahren und die Scheibe sich passend drehen. Diese Zugriffszeit liegt bei mehreren Millisekunden. Bei vielen kleinen, verstreuten Dateien – Fachleute testen das als Random 4K und messen IOPS, Ein-/Ausgabeoperationen pro Sekunde – ist eine SSD daher hundertfach schneller. Beim Lesen großer zusammenhängender Dateien liegt die Transferrate einer modernen Festplatte bei rund 200 MB/s.

Wofür man sie heute noch nimmt

Für Datengräber, Backups und NAS-Systeme: Große Kapazitäten gibt es bei Festplatten nach wie vor zum kleineren Preis. Notebooks nutzten die kleinere Bauform mit 2,5 Zoll, Desktops 3,5 Zoll.

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