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PC-BegriffeLexikon der Computersprache

Speicher & Laufwerkeaktuell

DDR-SDRAM

Double Data Rate Synchronous Dynamic RAM

Grammatik
der DDR-Speicher · Generationen: DDR4, DDR5
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Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Die Bauart des heutigen Arbeitsspeichers. Jede Generation – DDR4, DDR5 – bringt mehr Tempo, passt aber nicht in die Steckplätze der anderen.

„Double Data Rate“ bedeutet, dass pro Takt zweimal Daten übertragen werden – bei steigender und fallender Taktflanke. Seit etwa 2000 arbeitet PC-Speicher so. DDR4 kam 2014 auf den Markt; den DDR5-Standard veröffentlichte das Normungsgremium JEDEC im Juli 2020, die ersten Desktop-Plattformen folgten Ende 2021.

DIMM und SO-DIMM

Desktop-PCs verwenden lange Module, DIMM genannt. Notebooks und Mini-PCs nutzen die kürzere Bauform SO-DIMM. Jede Generation hat die Kerbe an einer anderen Stelle, damit man ein DDR4-Modul nicht versehentlich in einen DDR5-Steckplatz drückt.

Takt und Timings

Auf der Packung steht etwa „DDR5-6000 CL30“. Die erste Zahl nennt die effektive Datenrate, CL die CAS-Latenz: wie viele Takte der Speicher nach einer Anfrage braucht, bis die Daten kommen. Diese und weitere Wartezeiten heißen zusammen Timings; kleiner ist schneller. Die Werte stehen in einem kleinen Chip auf dem Modul, dem SPD (Serial Presence Detect), aus dem das Mainboard sie liest.

Unter Übertaktern haben bestimmte Speicherchips Kultstatus – etwa „B-Die“ von Samsung aus der DDR4-Zeit, weil sie besonders scharfe Timings mitmachten.

Siehe auch