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PC-BegriffeLexikon der Computersprache

Betriebssystem & Softwareaktuell

Dateiendung

Grammatik
die Dateiendung · auch: Dateierweiterung, Suffix
Register
DEF
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Die Buchstaben nach dem letzten Punkt im Dateinamen, etwa .docx, .jpg oder .exe. Sie verraten dem Betriebssystem, welches Programm die Datei öffnet.

Die Endung gibt das Dateiformat an, also die Art, wie der Inhalt gespeichert ist. Unter Windows entscheidet sie, welches Programm sich bei einem Doppelklick öffnet.

Häufige Endungen

  • .exe: ausführbares Programm unter Windows; .dll: Programmbibliothek, die andere Programme nutzen; .bat: Stapeldatei mit Befehlen
  • .docx, .xlsx, .pptx: Office-Dokumente; .odt: Textdokument im offenen Format
  • .jpg, .png, .gif: Bilder; .tif für Scans und Druckvorlagen
  • .mp3, .mp4, .mkv: Audio und Video (siehe Codec)
  • .zip: gepacktes Archiv; .pdf: Dokument zum Weitergeben
  • .bak: Sicherungskopie, .log: Protokolldatei

Endungen sichtbar machen

Windows blendet bekannte Endungen standardmäßig aus. Das ist bequem, aber gefährlich: Eine Datei namens Rechnung.pdf.exe erscheint dann als Rechnung.pdf. Im Explorer lässt sich das unter „Anzeigen“ > „Dateinamenerweiterungen“ ändern. Diese Einstellung sollte jeder vornehmen.

Eine Endung einfach umzubenennen ändert übrigens nicht das Format – aus einem .png wird dadurch kein .jpg.

Siehe auch