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Open Source

Grammatik
die Open-Source-Software · Adjektiv: quelloffen
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MNO
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Software, deren Quelltext öffentlich ist und unter einer Lizenz steht, die das Nutzen, Verändern und Weitergeben erlaubt.

Bei herkömmlicher Software bekommt man nur das fertige Programm. Bei Open-Source-Software ist auch der Quelltext einsehbar – die für Menschen lesbare Fassung, aus der das Programm entsteht. Jeder darf nachsehen, wie es funktioniert, Fehler melden oder eigene Verbesserungen beisteuern.

Lizenzen

Die Bedingungen regelt eine Lizenz. Bekannt sind die GPL, die verlangt, dass veränderte Versionen ebenfalls offen bleiben, sowie freizügigere Lizenzen wie MIT oder Apache. Der Begriff „Open Source“ wurde 1998 geprägt; die Idee dahinter ist älter und wurde vorher meist als „freie Software“ bezeichnet.

Beispiele

Linux, der Browser Firefox, das Büropaket LibreOffice, der Medienspieler VLC, das Grafikprogramm GIMP und der Packer 7-Zip. Große Teile des Internets laufen auf Open-Source-Software, und viele kommerzielle Produkte bauen darauf auf.

Kostenlos ist Open Source meist, aber nicht per Definition – und Freeware ist umgekehrt nicht automatisch quelloffen (siehe Freeware).

Siehe auch