Betriebssystem & SoftwareKlassiker
Desktop
- Grammatik
- der Desktop · Plural: die Desktops · dt. Schreibtischoberfläche
- Register
- DEF
- Aktualisiert
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Kurz gesagt: Die Arbeitsoberfläche eines Betriebssystems mit Hintergrundbild, Symbolen und Fenstern; im Hardware-Sinn auch der Tischrechner im Gegensatz zum Notebook.
Die grafische Oberfläche folgt einer Büro-Metapher: Auf dem Schreibtisch liegen Dokumente (Fenster), es gibt Ordner und einen Papierkorb. Das Konzept entstand in den 1970er-Jahren am Forschungszentrum Xerox PARC und wurde durch Apple und später Windows allgemein bekannt.
Die Bausteine
- Symbole oder Icons stehen für Programme, Dateien und Ordner.
- Die Taskleiste (Windows) bzw. das Dock (macOS) zeigt laufende Programme.
- Das Startmenü öffnet Programme und Einstellungen.
- Jedes Fenster hat eine Titelleiste, oft eine Menüleiste und ein Kontextmenü per Rechtsklick.
- In Dialogfenstern gibt es Schaltflächen (Buttons), Kontrollkästchen, Eingabefelder und Dropdown-Menüs.
Bildschirmschoner
Bei Röhrenmonitoren konnte sich ein stehendes Bild einbrennen. Deshalb zeigte ein Bildschirmschoner nach einer Weile bewegte Motive – fliegende Toaster, Rohrleitungen, Sternenfelder. Heute reicht es, den Bildschirm abzuschalten; bei OLED-Displays ist das Thema Einbrennen allerdings wieder aktuell.
Im Hardware-Sinn meint Desktop-PC einen Tischrechner im Gegensatz zum Notebook.