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PC-BegriffeLexikon der Computersprache

Betriebssystem & Softwareaktuell

Virtuelle Maschine

Grammatik
die virtuelle Maschine · Abk.: VM · verwandt: Emulator
Register
VW
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Ein per Software nachgebildeter Computer, der innerhalb eines echten Rechners läuft und ein eigenes Betriebssystem ausführen kann.

Mit einer virtuellen Maschine lässt sich auf einem Windows-PC ein Linux ausprobieren – oder umgekehrt –, ohne etwas neu zu installieren. Die VM bekommt einen Teil von Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplattenplatz zugeteilt und hält sich für einen eigenständigen Computer.

Werkzeuge

Bekannte Programme sind VirtualBox, VMware Workstation und das in Windows Pro enthaltene Hyper-V. Der Hypervisor ist die Software, die die virtuellen Maschinen verwaltet. In Rechenzentren laufen auf einem physischen Server oft Dutzende VMs; Cloud-Dienste beruhen darauf.

Virtualisierung und Emulation

Eine VM nutzt die echte CPU direkt und ist daher fast so schnell wie der Rechner selbst. Ein Emulator bildet dagegen fremde Hardware komplett nach – etwa eine alte Spielkonsole oder einen DOS-PC mit DOSBox. Das kostet mehr Leistung, erlaubt aber Programme für ganz andere Prozessoren.

Siehe auch