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PC-BegriffeLexikon der Computersprache

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Prozessorkern

Grammatik
der Kern · Plural: die Kerne · engl. core
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PQR
Aktualisiert
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1 Min.

Kurz gesagt: Eine eigenständige Recheneinheit innerhalb der CPU. Mehrere Kerne können gleichzeitig verschiedene Aufgaben bearbeiten.

Bis Mitte der 2000er-Jahre hatte ein PC-Prozessor genau einen Kern. Weil sich die Taktfrequenz nicht beliebig steigern ließ, ohne dass der Chip zu heiß wurde, setzten Hersteller mehrere Kerne auf einen Chip. Heute sind sechs bis sechzehn Kerne im Desktop-PC üblich.

Kerne und Threads

Ein Thread ist ein Ausführungsstrang eines Programms. Viele Prozessoren können pro Kern zwei Threads gleichzeitig verwalten; Intel nennt das Hyper-Threading, allgemein heißt es Simultaneous Multithreading (SMT). Das Betriebssystem sieht dann doppelt so viele „logische“ Prozessoren. Echte Kerne ersetzt das nicht, es nutzt aber Leerlaufzeiten besser aus.

Mehr Kerne, mehr Tempo?

Nur wenn die Software mitspielt. Videoschnitt, 3D-Rendering oder das Kompilieren von Programmen teilen ihre Arbeit gut auf. Viele Spiele und Büroprogramme profitieren dagegen stärker von einem schnellen einzelnen Kern. Wie die Last verteilt ist, zeigt der Task-Manager unter „Leistung“.

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