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Übertakten
- Grammatik
- das Übertakten · engl. overclocking
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Kurz gesagt: Einen Prozessor, Grafikchip oder Arbeitsspeicher mit höherem Takt betreiben, als der Hersteller vorgibt, um mehr Leistung herauszuholen.
Übertakter erhöhen Takt und oft auch die Spannung, bis das System gerade noch stabil läuft. Das bringt einige Prozent mehr Leistung, kostet aber Strom und erzeugt Wärme. Viele Prozessoren sind dafür freigeschaltet, bei Intel an einem „K“ in der Modellbezeichnung erkennbar.
Das Gegenteil: Undervolting
Beim Undervolting senkt man die Spannung, ohne den Takt zu reduzieren. Weil fast jeder Chip ab Werk mit etwas Sicherheitsreserve läuft, wird er dadurch kühler und leiser – und hält seinen Boost-Takt oft sogar länger, weil er seltener an thermische Grenzen stößt.
Risiken
Zu hohe Spannungen können Bauteile auf Dauer schädigen, und Hersteller schließen Schäden durch Übertakten meist von der Garantie aus. Instabile Einstellungen äußern sich durch Abstürze oder einen Bluescreen. Wie weit sich ein einzelner Chip treiben lässt, ist Glückssache – siehe Silicon Lottery.