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TPM
Trusted Platform Module
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Kurz gesagt: Sicherheitschip oder Firmware-Funktion, die kryptografische Schlüssel geschützt speichert und prüft, ob ein PC unverändert gestartet wurde.
Ein TPM ist ein kleiner Tresor im Rechner. Schlüssel, die dort liegen, lassen sich nicht einfach auslesen und auf einen anderen Rechner kopieren. Früher war es ein eigener Chip auf dem Mainboard; heute steckt die Funktion meist in der Firmware des Prozessors (bei Intel „PTT“, bei AMD „fTPM“).
Wofür man es braucht
- Laufwerksverschlüsselung wie BitLocker legt den Schlüssel im TPM ab, sodass die SSD ohne den passenden Rechner nicht lesbar ist.
- Windows-Anmeldung per PIN oder Gesichtserkennung nutzt das TPM.
- Beim Start misst das TPM zusammen mit UEFI, ob Firmware und Bootloader verändert wurden.
Windows 11 setzt TPM 2.0 voraus. Ist es vorhanden, aber abgeschaltet, lässt es sich meist im UEFI-Setup aktivieren.