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PC-BegriffeLexikon der Computersprache

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CMOS

Complementary Metal-Oxide-Semiconductor

Grammatik
das CMOS · auch: CMOS-RAM
Register
ABC
Aktualisiert
Lesezeit
1 Min.

Kurz gesagt: Eigentlich eine Chip-Bauweise; im PC-Alltag der kleine batteriegestützte Speicher, der BIOS-Einstellungen und Uhrzeit bewahrt.

CMOS bezeichnet ein Herstellungsverfahren für Halbleiter, das besonders wenig Strom verbraucht. In frühen PCs speicherte ein solcher Chip die BIOS-Einstellungen. Damit sie nach dem Ausschalten nicht verloren gingen, versorgte ihn eine Knopfzelle auf dem Mainboard – daher der Name CMOS-Batterie.

CMOS löschen

Hat man sich mit falschen Einstellungen ausgesperrt, setzt man das CMOS zurück (engl. Clear CMOS): über einen Jumper oder Taster auf dem Mainboard oder indem man die Knopfzelle bei ausgestecktem Netzkabel einige Minuten herausnimmt. Danach gelten wieder die Werkseinstellungen.

Typisches Symptom einer leeren Batterie

Die Uhrzeit springt nach jedem Ausschalten auf ein altes Datum zurück, oder das Mainboard meldet beim Start eine Prüfsummen-Warnung (CMOS checksum error). Die Knopfzelle – meist Typ CR2032 – kostet wenige Euro.

Siehe auch